Tageslosung von Samstag, 21. Januar 2017
Der HERR sprach zu Gideon: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben. Da baute Gideon dem HERRN dort einen Altar und nannte ihn: »Der HERR ist Friede«.
Jesus spricht: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Herzlich Willkommen!

„Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, und hofft auf ihn.”

Mit dem Erntedankfest erinnern evangelische und katholische Christen – in der Regel immer am ersten Sonntag im Oktober – an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur in Gottes wunderbarer Schöpfung. In einem Gottesdienst mit einem rundum mitErntegaben festlich geschmückten Altarraum, bringen wir Gott als dem Geber aller guten Gaben unsere Dankbarkeit zum Ausdruck. Zugleich mahnt uns dieser Festtag, dass wir Menschen alles dazu tun sollten, das labile Gleichgewicht der Schöpfung zu erhalten und zubewahren, ohne noch mehr zu zerstören. Auch sollen wir unser „tägliches Brot“ mit all jenen teilen, die auf unserer Erde an so vielen Orten ums tägliche Überleben kämpfen müssen.

In diesem Jahr feierten wir das Erntedankfest am Sonntag, 02. Oktober, gleich dreifach:
• Zunächst mit dem traditionellen Familiengottesdienst mit Mahlfeier um 10 Uhr in der Burgkirche, der mit der Geschichte von Noah und dem Regenbogen vor allem die Kinder mit einbezog;
• dann natürlich um die Burgkirche herum mit dem weltlichen Erntefest,  dem Ober-Ingelheimer Rotweinfest;
• und schließlich um 15 Uhr mit einem ökumenischen Festgottesdienst in der Burgkirche zum Landeserntedankfest des rheinland-pfälzischen Bauern- und Winzerverbandes.

Dazu war diesmal auch eigens von der Landjugend und den Landfrauen eine Erntekrone gebunden, die mit Ähren aus vier verschiedenen Getreidesorten unsere tiefe Verbundenheit mit den Erntegaben der Natur abbildete. Die vier Stränge der Erntekrone wollendabei an Glaube, Hoffnung, Sorge und Dank des Bauern rund um seine mühevolle Arbeit erinnern; und der Kranz auf den sie gesetzt werden ist ein Zeichen für die Ewigkeit und Gottes Zusage an Noah: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frostund Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“  (1.Mose 8,27) Welch schönes Symbol also für die Fülle des Lebens, die sich in den Früchten menschlicher Arbeit mit der Ewigkeit Gottes verbindet.

Pfarrerin A. Beck

Burgkirchen-Kalender

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